DALEMANS - Stapelstühle, Klapptische, Sitzmöbel, Bestuhlung

Infos / Wichtiges

Redaktionelles

hier veröffentlichen wir aktuelles und informatives, für Sie zur Info.

Bei Stapelstühlen oder Klapptischen, kurz, Objektmöbeln, kann man die Angebotsfülle kaum überschauen. Preise differieren oft stark und meist sieht nur der Fachmann, woher die Preisunterschiede kommen. 
Hier wollen wir Sie informieren und Ihnen Tipps geben, worauf Sie achten müssen und was für Sie wichtig sein könnte.

Der Stapelstuhl (Stahlrohr):

Stapelstühle werden massenweise angeboten und für Massenbestuhlungen sind sie ja auch gedacht. Aber worin liegen die Unterschiede und warum kosten sie so unterschiedlich viel Geld? 
Der Stapelstuhl aus Stahlrohr ist die günstigste Variante für Versammlungsräume und Vereinsheime, für Kommunen und freie Gemeinden, für Seminarräume und Kantinen. Es gibt ihn mit einer Kunststoffschale in der günstigeren Ausführung und mit einer Holzschale aus Sperrholz (engl. Plywood), auch Formholzschale genannt. Natürlich gibt es diese Stühle auch als klassischen Polsterstuhl, diese spielen jedoch im klassischen Objekt nur eine untergeordnete Rolle. 

Das Gestell wird in der Regel verchromt angeboten und das ist auch nach unserer Erfahrung die dauerhafteste Beschichtungsart, die auch wir empfehlen. Hier sollte mindestens ein Stapelsteg vorhanden sein, der eine optimalere Stapelfähigkeit garantiert. Gestelle ohne diesen Steg sollten Sie nicht kaufen und hier kann der Hersteller schon die ersten Euros auf Ihre Kosten sparen. 
Eine Reihenverbindung empfehlen wir immer. Sie stört selten und bauen Sie die Menge später mal aus- irgendwann brauchen Sie sie sowieso. Manche Bundesländer fordern Sie ab einer gewissen Menge und fallen Sie unter die Versammlungsstättenverordnung brauchen Sie den Reihenverbinder sowieso. Die Gestelle werden im Moment noch überwiegend in Europa gefertigt und hier gibt es die ersten Unterschiede. Es gibt in Deutschland ein paar Hersteller, die "made in Germany" Produzieren. Hier kann man sicher sein, dass da auch nach Deutschen Umweltnormen produziert und vor allem verchromt wird. Die Verchromung ist der teuerste Einzelprozess und der, wo man am meisten Geld sparen kann. Inwieweit Sie auf Ethik und Nachhaltigkeit setzen wissen wir nicht. Wichtig ist das nach unserer Meinung schon. Aber, nicht nur der Umweltschutz, auch andere Prozesse sind hier wichtig. So wird bei einer "richtigen" Verchromung durch Verkupfern und Vernickeln ein tragfähiges Bett für das eigentliche Verchromen hergestellt. Ob dies überhaupt ausreichend und ordentlich hergestellt wurde, sieht eigentlich nur ein Fachmann. Um die Verchromung kommt man aber nicht herum, es gibt einfach nichts dauerhafteres und stabileres. Zusätzlich gilt, sind die Gestelle verschweißt oder hartgelötet. Nach unserer Meinung ist die Verlötung zwar die schönere Variante, die Stabilere ist aber das Schweißen. Tests in unserem Hause haben das bewiesen. Hier sollte man den Nutzen vor die Optik stellen und hier gibt es viel Schrott.

Die Schale ist bei Stapelstühlen das teuerste Teil und nicht jeder der die Schalen produziert kann das auch. In diesem Verfahren werden einzelne Furnierlagen unter Einwirkung von Dampf, Hitze und Druck miteinander verleimt. Stimmt hier eine Komponente nicht zu 100% zu einer anderen Komponente, hält die Schale den Belastungen nicht stand. Dies sieht man anfangs nicht. Dieser Mangel zeigt sich oft erst nach Jahren, meist erst wenn die Garantie erloschen ist. Varianten aus Kunststoff werden oft aus Kostengründen eingesetzt. Andere Vorteile gegenüber den Holzschalen haben Sie im Grunde nicht und mit direkter Sonneneinstrahlung haben sie auf Dauer ihre Probleme. Sie werden gerne spröde und brechen dann. Nicht selten sind die schalen im Rückenbereich zu weich und es fehlt eine gute Versteifung. Hier kann Ihnen nur der Verarbeiter der Schalen aus seiner Erfahrung helfen. Hier gilt: Stapelstühle kauft man beim Fachmann seines Vertrauens. 

Die Polsterung ist, mal dick, mal dünn, mal weich oder hart, wirklich Geschmackssache. Sie wird in der Regel auf passende Sperrholzplatten, die die Rundungen der Sitzschale besitzen, aufgebracht. Aber auch hier gibt es ein paar Kleinigkeiten, die einem das Leben der Stühle verlängern. Professionelle "Polsterer der alten Schule" achten immer darauf, dass Stoffe nicht um scharfe Kanten gezogen werden. Hier würde der Stoff als erstes aufgerieben und Schaden nehmen. Deshalb ziehen wir hier etwas Polsterschaum um die Ecken und verhindern dies auf diese Weise wirkungsvoll. Bei den Stoffen weisen viele auf die Tourenfestigkeit hin, die der Hersteller angibt. Das ist ein Anhaltspunkt, aber nicht die letzte große Weisheit. Oberfläche, Einsatzgebiet und einige Faktoren mehr, spielen hier eine Rolle und für viele Kunden sind Stoffe über 50.000 Touren nur ein „nice to have“. Infos hierrüber finden Sie unter Google mit dem Suchbegriff „touren nach martindale“.
Bei Stapelstühlen kann man mit kleinen Tricks viel Geld sparen, aber auch viel falsch machen. De
r Markt ist für den Laien nicht zu überblicken, teuer ist oft nicht besser und billig sowieso selten günstig.
Einen guten Stapelstuhl kauft man bei einem Partner, der die Unterschiede kennt und dem m
an vertraut. Wäre schön, wenn wir dieser Partner für Sie wären.

 

Der Klapptisch:

Hier ist es generell wichtig zu wissen, welche 
Oberfläche der Anbieter verwendet. Die hochwertigste Oberfläche ist nach Meinung jedes Schreiners und auch wir sagen das, der Schichtstoff HPL. Diese Oberfläche wird auch als Resopal bezeichnet, was allerdings nur eine Herstellerbezeichnung ist und der Stoff wird auch von vielen anderen Firmen hergestellt. HPL wird aus Melaminharz hergestellt, weist meist eine Dicke von 0,8 mm auf, ist Zigarettenglutfest und extrem widerstandsfähig. Allerdings sind diese Oberflächen auch teurer, da HPL manuell auf die Platten aufgeleimt und verpresst werden muss. Eine günstige Alternative ist die Melamin - Direktbeschichtung. Hier werden extrem dünne, Melaminharzgetränkte Dekorpapiere direkt auf die Spanplatte gezogen. Der Begriff Papier ist hier wörtlich zu nehmen, da es wirklich Papier ist und man von einer Beschichtungsdicke von 0,07 mm bis 0,14 mm. Diese Platten sind erheblich günstiger und oft die erste Ursache eines "billigeren" Tisches.

Der nächste Punkt ist das Gestell. Es gibt in Deutschland ein paar Hersteller, die "made in Germany" Produzieren. Hier kann man weitgehend sicher sein, dass da auch nach Deutschen Umweltnormen produziert und vor allem verchromt wird. Die Verchromung ist der teuerste Einzelprozess und der, wo man am meisten Geld sparen kann. Inwieweit Sie auf Ethik und Nachhaltigkeit setzen wissen wir nicht. Wichtig ist das nach unserer Meinung schon. Aber, nicht nur der Umweltschutz, auch andere Prozesse sind hier wichtig. So wird bei einer "richtigen" Verchromung durch Verkupfern und Vernickeln ein tragfähiges Bett für das eigentliche Verchromen hergestellt. Ob dies überhaupt ausreichend und ordentlich hergestellt wurde, sieht eigentlich nur ein Fachmann. Um die Verchromung kommt man aber nicht herum, es gibt einfach nichts dauerhafteres und stabileres. 
Zusätzlich sollte man dann natürlich auf die Anbauteile achten. Hier gibt es die abenteuerlichsten Halteklammern und Befestigungsteile, durch die man einen Tisch "billig" machen kann. Praktisch ist dann oft ein anderes Thema und "billig" ist auf Dauer selten günstig.

Die Kante ist ein weiterer Teil, bei der es mitunter zum größten Ärger führen kann. Bei den sogenannten dicken Rändern, meist 65 mm -70 mm hoch, spricht der Fachmann von einer Aufdoppelung. Diese kann aus Abschnitten der Platte, aber auch aus Naturholz ausgeführt werden. Letzteres macht je Tisch in der Regel rund 20,- € Preisunterschied aus. Verleimt man hier mit falschem Leim, ignoriert Temperaturunterschiede, und verwendet Material mit verschiedenen Feuchten, dann werden die Tische krumm. Und leider bleiben sie das dann auch. Die Platte ist der teuerste Teil an einem Klapptisch und das ist dann oft ein Totalschaden.

Bei den 
Größen gehen die Meinungen auseinander. Hier kommt es auf den vornehmlichen Einsatz des Klapptisches an. Wir empfehlen Klapptische mit einem Größenverhältnis von 2:1. Das bedeutet, 2 x die Breite ergibt 1 x die Länge. Stellen Sie z.B. zwei Klapptische, 140 x 70 cm mit den langen Seiten aneinander, erhalten Sie vorne 2 x 70 cm, ergibt wieder 140 cm. Somit erstellen Sie einen geschlossenen Block, den Sie mit beispielsweise mit einem Klapptisch in 160 x 70 cm nicht erhielten. Dies ist allerdings unwichtig, stellen Sie den Klapptisch überwiegend in Reihe auf.

Die Gestellform ist nicht immer nur Geschmacksache. Auch hier sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen. Es gibt den Klapptisch mit dem allseits bekannten Doppel"T"-Gestell. Manchmal kann es allerdings auch sinnvoll sein, ein sog. Vierfußgestell, mit den Beinen an den Ecken zu verwenden. Diese sind auch klappbar und Sie erhalten sie bei uns wahlweise, ohne Aufpreis. Wir vertreten die Auffassung, dass Doppel"T"-Gestelle etwas stabiler sind und in der Reihe absolut Sinn machen. Durch die nach innen versetzten, vertikalen Rohre, hat man einfach die bessere Beinfreiheit und man kann auch gut mal jemanden "an den Stoß" einer Tischreihe setzen. Bei oft im Block- oder frei gestellten Klapptischen, ist nicht selten die Vierfußvariante die Glücklichere.  

Fazit: Klapptische kauft man besser beim Fachmann, der weiß was er tut und Erfahrung hat. Der Klapptisch ist für einen Kunden kein Schnäppchen und sollte deshalb auch bei einem gekauft werden, dem man vertraut. Wir wären froh darüber, wenn wir für Sie dieser Partner sein dürften.

Wir hoffen, Ihnen auf dieser Seite mit Informationen hilfreich unter die Arme gegriffen zu haben. Selbstverständlich würden wir uns freuen, wenn Sie uns dann auch Ihr Vertrauen schenken würden und wir Geschäftspartner werden könnten.

 

Es grüßt Sie Ihr

Dalemans Sitzmöbel und Tische Team.